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Bernsteinköpfchen "Traut"
Hermann Brachert, 1941

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Marion Gräfin Dönhoff - 105. Geburtstag


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August14. Der 1. Weltkrieg in Ostpreußen

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Kulturzentrum Ostpreußen
Schloßstr. 9
91792 Ellingen/Bay.

Öffnungszeiten:

Dienstag–Sonntag
10–12 und 13–17 Uhr
(April–September)


10–12 und 13–16 Uhr
(Oktober–März)

Telefon 09141 86440
Telefax 09141 864414

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Veranstaltungen

Ausstellung "Rastenburg in der Vergangenheit"
vom 17.08.2013 bis 16.09.2013
Beschreibung:

 

In Wesel am Niederrhein wurde am 17. August 2013 die zweisprachige Ausstellung "Rastenburg in der Vergangenheit" über die Geschichte der heutigen polnischen Stadt Ketrzyn in Anwesenheit des stellvertretenden Landrates des Kreises Wesel, Heinrich-Friedrich Heselmann, und des Kreisvertreters der Kreisgemeinschaft Rastenburg, Hubertus Hilgendorff, eröffnet.

 

Die vom Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen konzipierte Ausstellung wurde anlässlich des seit 57 Jahren durchgeführten Hauptkreistreffens der Rastenburger im Kreishaus von Wesel durch den projektleitenden wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dr. Wieslaw Roman Gogan, feierlich eröffnet. In seiner Ansprache dankte er der Kreisgemeinschaft Rastenburg, der Kreisverwaltung Wesel und dem Rastenburger Bildarchiv für die Unterstützung. Die 48 reich illustrierten Tafeln, welche im Kulturzentrum Ostpreußen mit modernster Computertechnik zusammengestellt und mit deutschen und polnischen Texten versehen wurden, zeigen die Geschichte der Stadt Rastenburg bis 1945.

 

Die Partnerstadt von Wesel in der heutigen polnischen Wojewodschaft Ermland-Masuren wurde bereits zur Zeit des Deutschen Ordens um 1325 gegründet. Sie bekam 1357 das Stadtrecht und war damals als wichtiger Handelsplatz und Militärstützpunkt im Kampf gegen die Litauer bekannt. Bis heute prägen zwei Bauten aus der Ordenszeit das Stadtbild von Rastenburg: die alte Ordensburg und die sehr schön erhaltene Wehrkirche St. Georg. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Rastenburg zu einer Kreisstadt, die 1939 etwa 20.000 Einwohner hatte und so zu den wichtigsten Städten von Ostpreußen gehörte. In der neueren Geschichte wurde die Stadt vor allem durch das im Rastenburger Wald gelegene "Führerhauptquartier Wolfsschanze" bekannt. Am 20. Juli 1944 kam es dort zu dem von Oberst Klaus Graf von Stauffenberg verübten misslungenen Attentat auf Hitler. Durch dieses Attentat ging Rastenburg in die Weltgeschichte ein.

 

Die Ausstellung, zu der im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen ein Begleitheft aufgelegt wurde, war bis zum 16. September 2013 im Kreishaus Wesel zu sehen. Danach wurde sie dem Patenverein in Rastenburg überlassen. Dort werden die Bildtafeln als Dauerausstellung im ehem. Herzog-Albrechts-Gymnasium ab 29. Mai 2014 zugänglich sein.

 

 

 

 

 
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