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Eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Himmel führen Ewa Czerwinska-Romanowska und Ursula Reiprich in ihrer Ausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen.
----Ursula Reiprich blickt mit ihren Skulpturen aus Holz und anhand fotografischer Arbeiten in das Spannungsfeld Zwischen Himmel & Erde. Ausgangspunkt und Mittelpunkt zugleich ist der Baum, der seit Urzeiten zwischen Dunkelheit und Licht gedeiht, scheinbar unberührt von den Unwägbarkeiten des Himmels, des Menschen oder von Veränderungen der Erde. Die Bildhauerin verwendet dabei seine Wurzeln und Verästelungen als Medium für eine Interpretation organischen Lebens mit all seinen Facetten. Eine besondere Stellung nimmt eine Holzskulptur ein, die, gezielt mit der Kettensäge ausgeführt, an die Tragik und das Leid der Entwurzelung des Menschen erinnert. Die fotografischen Arbeiten spielen auf das immaterielle Licht des Himmels und dazu im Gegensatz auf das Material der Erde an.
----Unter dem Titel Gespräch mit Immanuel Kant über Himmel & Hölle befasst sich Ewa Czerwinska-Romanowska in ihrem grafischen Werk mit der Gedankenwelt des Philosophen Immanuel Kant. Aus der Komplexität der Themen sucht sie die Frage der sozialen Beziehungen des Menschen zu beantworten, trotz Bindung an moralische Gebote der Religion.
----Ewa Czerwinska-Romanowska promovierte in dem in ihrem Heimatland Polen besonders ausgeprätem Spezialgebiet der künstlerischen Druckgrafik und unterrichtet zur Zeit in Stettin/Polen.
Ursula Reiprich, geboren in Ostpreußen, lebt im Raum Murnau und beschäftigt sich nach langjährigem Berufsleben als Betriebswirtin mit plastischen Arbeiten, Grafik und Fotografie.
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